Wien braucht Gesamtkonzept für Parkpickerl

NEOS fordert Erleichterungen bei Parkgebühren für KMUs

„Seit der Einführung des Parkpickerls in den 90er Jahren, wurde die Parkraumbewirtschaftung zwar immer weiter ausgedehnt, grundsätzliche Gedanken über ein sinnvolles Gesamtkonzept hat sich die Stadtregierung aber nicht gemacht. NEOS fordert daher eine umfassende Studie, auf deren Basis die Parkraumbewirtschaftung in Wien komplett erneuert werden soll“, erklärt NEOS Wien Umweltsprecherin Bettina Emmerling am Freitag im Gemeinderat.

„Die bestehenden Regelungen sind viel zu kompliziert und stoßen in der Bevölkerung auf wenig Verständnis. Es ist daher Zeit für ein neues Modell, das weitgehend flächendeckend und einheitlich ist, das weggeht von Bezirksgrenzen und dafür kleinere funktionale Zonen schafft sowie mit Maßnahmen für den Einpendlerverkehr einhergeht. Da über den Preis des Parkpickerls ohnehin kein Lenkungseffekt erzielt wird, sollen die Kosten auf eine Verwaltungsabgabe von etwa 30 Euro im Jahr gesenkt werden – so wie das zum Beispiel in München der Fall ist“, erläutert Emmerling.

Für Klein- und Mittelunternehmen sollen schon jetzt, in der bestehenden Regelung, Erleichterungen beschlossen werden, betont Emmerling. „Die Anrainerparkplätze können ohne weiteres für Ladetätigkeiten von Unternehmen freigegeben werden: Sie sind tagsüber nicht ausgelastet und so wird der knappe öffentliche Raum nicht angemessen genutzt. Darüber hinaus wollen wir eine Halbierung der Kosten für die pauschalen Parkkarten und einen erleichterten Zugang für Betriebe, um einen belebenden Effekt auf die Wiener Wirtschaft auszulösen“, schließt Emmerling.

 

Share this post

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.