Bildung

Beste Bildung von Anfang an

Bildung geht uns alle an. Denn mit guter Bildung kümmern wir uns nicht nur um das Wissen unserer Kinder sondern formen die Zukunft unserer Stadt. Leider belegt Wien im Bundesländervergleich bereits seit Jahren den letzten Platz und jedes fünfte Kind in Wien kann am Ende der Pflichtschule nicht sinnerfassend lesen. In keinem anderen Bundesland brechen so viele junge Menschen ihre Ausbildung ab.

Meine Mutter hat, als sie eine passende Schule für mich suchte, noch auf die nächste in unserer Wohnumgebung vertrauen können. Heute ist das nicht mehr so. Eltern sind zunehmend überfordert damit, die besten Schulen zu finden und drängen ihre Kinder zu Höchstleistungen um nach der Volksschule nur ja nicht in einer NMS zu „landen“. Ich finde, dass jede Schule in Wien (egal ob Volksschule, NMS oder Gymnasium) die beste Schule sein muss und diese auf den Weg dorthin individuell unterstützt werden muss.

Denn so unterschiedlich unsere Stadt ist, so verschieden sind die Herausforderungen, mit denen die Schulen konfrontiert sind. Deshalb brauchen wir autonome, mündige Schulen, die flexibel auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Schülerinnen und Schüler eingehen können. Sei es durch spezielle Fördermaßnahmen, die Unterstützung von Sozialarbeitern oder zusätzliche Lehrer. Schulen brauchen daher finanzielle, personelle und pädagogisch/methodische Autonomie.

Die Basis für einen erfolgreichen Bildungsweg wird bereits vor der Schule gelegt. Wir müssen daher bereits in die Kindergärten und -krippen investieren und diese als echte Bildungseinrichtungen begreifen. Dafür braucht es in erster Linie die Aufwertung des Berufs der Elementarpädagog_in. Enorme Herausforderungen und Verantwortung, dabei aber zu wenig Unterstützung und Wertschätzung. Diese Einschätzung der derzeitigen Lage begleitet mich durch alle Gespräche die ich mit Expert_in und Pädagog_innen hatte. kein Wunder, wenn so wenige junge Menschen diesen Beruf ergreifen wollen. Aber da müssen wir dringend ansetzten;: Qualitätsstandards, eine Weiterentwicklung der Ausbildung von Elementarpädagogen_innen auf Hochschulniveau und einen flexiblen Betreuungsschlüssel in elementarpädagogischen Einrichtungen, um Defizite in Sprache, Motorik und Sozialverhalten schon frühzeitig erfolgreich abbauen zu können, sind die ersten Schritte. Das Betreuungsverhältnis muss insgesamt radikal verbessert werden, insbesondere bei den 1 bis 3-jährigen – dort muss auf drei Kinder zumindest ein Pädagoge/eine Pädagogin kommen.

Unsere konkreten Pläne dazu findest du hier: NEOS Broschüre zur Elementarpädagogik 

Mehr Qualität und Autonomie vom Kindergarten bis zur Matura – Beste Bildung von Anfang an – genau dafür setze ich mich ein!